So. Dem ein oder anderen habe ich schon ein paar Worte per Mail zukommen lassen. Und mich ein bisschen erklärt. Zu sehr vertiefen sollten wir das nicht. Aber ein bisschen Licht in das Dunkel des Umzugs zu bringen, ist vielleicht ganz spannend und passt somit hervorragend zum neuen und spannenden Jahr (der Fürst der Finsternis schlug übrigens heute früh um ein Uhr und fünfzehn Minuten nach nur neun Tagen wieder in den heimatlichen Gefilden ein, ist das Ohrfeigen ein adäquates Kommunikationsmittel, frage ich mich seit dem?).

Ja, ich konnte nicht mehr frei schreiben. Das Wissen um so einige Personen, die mitlasen, hat in mein Schreibhirn einen festen Knoten gezaubert. Und jeder Post kam mit weniger Elan aus mir heraus. Ich weiß nicht, ob man es merken konnte. Ich klemmte. Und dann musste ich überlegen, wie ich aus dieser Klemme herauskommen könnte. Es ist schwierig, jemandem das Lesen in einem öffentlichen Blog zu verbieten. Und albern.
Also gab es die Version des Privatblogs. War für mich nicht die optimale Lösung.
Die andere Version war ein Umzug. Auch das war nicht die optimale Lösung.
Meine Mutter abzumurksen aber auch nicht. Und die Dame, der ich meine Freundschaft nicht länger geben wollte, kann ich auch nicht einfach vom Planeten schubsen.
Die kündigte mir an, das Ende unserer Freundschaft würde sie akzeptieren, sie könne ja immer noch in meinem Blog lesen, wenn sie quasi Kontakt zu mir haben wollte.

Das war eine ausgesprochen gruselige Vorstellung. Denn diese Frau möchte ich nicht mehr mit irgendwelchen Ansichten meines Inneren versorgen (andere Geschichte, werde ich aber sicher einmal in epischer Breite beschreiben, alles dabei, was ein gutes Drama braucht, Liebe, Geld, Verrat.).

Jetzt bin ich „Frau Lavendel und ihre Kinder“ und erleichtert.
Und kann ehrlich bleiben.
Auch wenn ich  manchmal ein paar Dinge dazu erfinde. Stilmittel, schon klar, oder?

Urlaub auf dem Feld

Hier der Ort, an dem ich meinen Urlaub gemacht habe und wo ich die Gedanken hin und her und rundherum geschoben habe, um einen Schritt weiter zu kommen (da sieht man, was ich für eine schlanke Silhouette habe, wenn die Wintersonne am Morgen noch sehr tief hängt).

Doping fürs Hirn

Und hier die Unterstützung für meine Hirnfunktion, ohne die ich sicher noch deutlich länger gebraucht hätte, um aus dem Quark zu kommen (man beachte, dass ich mich dadurch wohl endgültig zu den Erwachsenen zählen muss, denn Grown-ups love it so. Das ist wohl wahr. Oben beißt man ein kleines Stückchen Gummiflasche ab, drückt dann die braune Sirupplörre komplett heraus und lutscht sie ab. Denn diese Colafläschchen sind gefüllt. Wenn sie leergenuckelt sind, lassen sie sich leider nicht aufblasen. Ich habe es versucht. Außer einem dummen Gesichtsausdruck kommt nichts dabei raus.).

So. Genug davon, jetzt wenden wir uns wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens zu. Dem Leben selbst.
Schonungslos und energiegeladen.