Kennt man, seltsame Stimmungen.
Manchmal geht man vor die Tür, schaut in den Himmel und denkt, die Welt hat eine seltsame Stimmung. Dann ist der Himmel graugelb und die Luft hat eine ganz eigene Frequenz.

Manchmal macht man morgens die Augen auf und bemerkt die seltsame Stimmung. Der Blick ist graugelb und die Gedanken haben eine ganz eigene Frequenz.

Dann strömen Gedanken durch den Kopf und bewegen sich wie Lebewesen.
Es ist nicht fröhlich, es ist nicht traurig, ist es nicht ärgerlich, es ist nicht gespannt, nicht entspannt, es ist seltsam.
Wie dieser Moment des Atemholens bevor man eine schwere Tasche hebt. Dieser Augenblick, bevor man bei Rot über die Straße läuft.
Die Unruhe. Dieses Zögern.
Eine seltsame Stimmung.