Was mache ich so gern? Putzen, Putzen.
Und lieben tu ich die, welche verschmutzen, verschmutzen.

Kaum erwache ich am Morgen,
fang`ich an, mich stark zu sorgen.
Werde ich an diesem Tage,
putzen dürfen?
Keine Frage!

Ein Auge auf, schon sehe ich
Verschmutzung! Das ist sonderlich.
Denn über Nacht, ich dank auch schön,
vermutlich Wetter, es war der Föhn,
liegt überall im Bettenraum
massenhaft Staub,
Man glaubt es kaum.

So steh`ich auf, mach` einen Plan,
an den ich mich gut halten kann.
Erst wisch` ich Fusseln weg und Flusen.
Dann trag ich stolzgeschwellt den Busen,
Weil ich um sechs Uhr dreißig
bin ungeheuer fleißig.
Um sieben mach`ich ersten Spül,
ich brauch`Bewegung, sonst ist`s kühl.
Um achte bin ich dann bereit,
ich nehme mir ein Stündchen Zeit,
um gut zu säubern dieses Klo,
denn das macht mich unglaublich froh.

Es blitzt und blinkt schon aus der Schüssel,
da dreht im Schloss sich leis`ein Schlüssel.
Ein Kind kommt früher jetzt nach Hause.
Es scheint, die Schule hat schon Pause.
Ich rufe: „Zieh`die Schuhe aus,
ich putze gerad` das ganze Haus.“
Das Kind gehorchten den Worten brav.
Es ist ein kleines Waldorfschaf.
Es blökt noch einmal still daher.
Den Rest des Tags seh ich`s nicht mehr.

Ich bin beschäftigt mit dem Lappen
zu schrubben, alles möchte pappen
an dem Tisch und an der Klinke,
Händchen braucht es, schmale, flinke.

Und ich wisch die Fenster rein.
So schön sauber soll es sein.
Jetzt die Wäsche, bitte sehr.
Bringt mir eure Schlüpfer her.
Denn die stecke ich hinein
in die Maschine.
Nennt mich ruhig, wie soll es anders sein?
Die Clementine.
Und mit jeder weitren Stunde,
Wasch`ich, putz`ich eine Runde.

Und wenn alles ist vollbracht,
jedes Bettchen ist gemacht,
alles strahlt und funkelt helle,
kommt ihr her und in der Schnelle,
nur Sekunden brauchts dafür,
verteilt ihr, was für ein Gespür
für die richtigen Momente,
euren Müll im Glanz-Ambiente.

Damit ich wieder putzen kann.
Habt Dank.
Ich fang`von vorne an.