Was soll ich nur kochen?
Immer diese verfluchte Frage.
Seit ungefähr einem Jahr gefällt dem Pubertistenvolk das Essen nicht mehr und dann hocken sie vor dem vollen Kühlschrank und nölen, es gäbe nichts zu essen.
Nur, weil nicht ununterbrochen Junk-Food verfügbar ist. Im Vergleich zu früher, als ich noch hinter der gesunden Ernährung her war, wie der Teufel hinter der armen Seele, hat sich das Angebot hier doch deutlich verändert. Die Dinkelstangen aus dem Reformhaus wurden durch Chips aus dem Supermarkt ersetzt. Das aus Saft selbst hergestellte Eis ist ausgemustert worden, stattdessen nun Kratzeis vom Kiosk. Pizza? Meine Pizza ist keine echte Pizza, nur vom Pizzabäcker oder tiefgekühlt schmeckt sie den Anforderungen entsprechend. Bei mir ist immer zuviel Gemüse drauf.
Fast-Food-Buden passen leider nicht in unseren Keller, sonst hätten wir da eine stehen.

Und wenn ich frage, was ich mal kochen soll, kommt eh immer „Pfannkuchen!“.
Aber man kann sich nicht nur von Pfannkuchen ernähren. Und Rührei. Das schafft auch ein so junger und strapazierfähiger Körper auf Dauer nicht.
Also könnte ich mir die Frage sparen und einfach kochen, was mir gefällt. Denn die mauligen Hackfressen sitzen sowieso mit am Tisch. Seit Neuestem soll es auch immer Steak geben. Möglichst Rumpsteak. Oder Rinderfilet. Entrecote. Nichts vom Schwein, das ist nicht gut in der Massephase.

Wenn ich mich jetzt so reinsteigere, in dieses Thema, dann bekomme ich Inspirationen.
Ich mag nun auch sehr gern Kuchen und am Liebsten rühre ich Süßspeisen zusammen. Aber ich kann auch anders, vor allem, wenn ich mich reinsteigere. Wenn ich immer ärgerlicher werde über diese Schlauchmäuler am Tisch, die denken, es würde sich um ihr angeborenes Recht handeln, täglich eine warme Mahlzeit mit drei Sterne Niveau zu bekommen.

So. Das haben sie jetzt davon. Ich habe noch Bohnen, Kartoffeln, Möhren und Zwiebeln im Keller.
Heute gibt es
EINTOPF

!!!