Gleich zu Beginn das dazugehörige Bild:

Schweinestall

Warum?
Warum?
Wozu soll das gut sein?
Bei dem Experiment, das eine Handtuch so lange liegen zu lassen, bis jemand, der nicht ich ist, es aufhebt und zur Wäsche gibt oder aufhängt oder mitnimmt und ehelicht, ist irgendetwas schief gegangen.
Statt dass dieses eine dunkelblaue Handtuch rechter Hand versorgt wurde, wuchs direkt daneben ein Handtuchberg. Es wurden mehr und mehr und noch mehr. Es kam sogar ein Küchenhandtuch, das gelbe links unten in der Ecke, mit dem blauen Rand, dazu. Und ein Wischlappen, der sich unter dem Haufen verbirgt.
Unter dem blauen Handtuch ganz oben kam auch noch eine Bürste zu liegen.
Warum?

Die Frage nach dem Warum wird ja immer als eine Frage abgetan, die niemandem nützt und nur dazu dient, den die Frage Stellenden in tiefe Depression zu stürzen. Wird allgemein behauptet.
Ich bin der Meinung, hier macht der Ton die Musik.
Wenn durch das Haus ein „WARUM??“ schallt, das die Wände erzittern, die Fenster in den Rahmen klirrend vibrieren, das Geschirr im Schrank tanzen lässt, dann ist das mehr als eine Frage. Es ist gleichzeitig ein Statement.
Eine Aussage mit Kraft.
Übersetzt bedeutet dieses eine Wort auch: Ich halte Euch für bescheuerte Idioten, die zu blöd sind, ein Handtuch wegzuräumen und stattdessen einen Handtuchberg bauen. Das ist für mich das Zeichen Eurer Scheißigkeit. Ich sehe Eure gedankenlose, bekloppte, hirnverbrannte Unfähigkeit, auch nur für einen Cent mitzudenken.
Und ich verachte Euch dafür.
Das kann alles in diesem Warum stecken.

Und es erklärt sich hier auch das Prinzip der Entstehung wilder Müllkippen. Einer wirft eine Tüte in den Wald und ehe man sichs versieht, liegen weitere Tüten, Autoreifen, ein Kühlschrank und atomarer Restmüll daneben.
Da kann ich mit ein paar Handtüchern und einer Bürste doch noch zufrieden sein.
Im Grunde ist das eh egal, verstrahlt wie die hier sind.