Echt? Zwei Wochen? Ich habe zwei Wochen nicht gebloggt?
Gut, ich war einige Tage davon immer noch krank. Ich hatte mir einen veritablen Husten dazugeholt, zu dem verschnodderten Rest des Körpers, der so tat, als wäre er nicht mehr mir. Es machte den Eindruck, er wollte Komparse bei Ghostbusters Teil fünfzehn werden. Als eins dieser schleimigen Biester, die eingesaugt werden.

Mit den Nudeln war eigentlich nichts. Mir ging es zumindest nicht schlechter, als es eh schon schlecht war. Und heute fragte meine Schwester, ob ich immer noch krank wäre. Ich würde mich so anhören.
Das muss aber aufhören, weil ich doch singen muss. Ich glaube am Sonntag. Aber genauer wissen tue ich das nicht.

Der Gesamtzustand ist also eher abzuheften in der Kategorie „Durchwachsen“.

Und dann gab es auch noch eine Verreisung, mehrere Elternabende in unterschiedlichen Städten der verschiedensten Bundesländer und dies und das. Und eigentlich ist das auch alles egal. Weil es ist, wie es ist.

Aber heute, heute habe ich vier Maschinen Wäsche gewaschen, aufgehängt, abgehängt, gefaltet, weggeräumt und die fünfte Maschine, die liegt noch in der Trommel und wartet auf morgen.
Und wer vier Maschinen Wäsche versorgen kann und eine vergisst, der kann gefälligst auch bloggen. Finde ich. Das ist wirklich unglaublich, wie hier ein Blog vernachlässigt wird. Wenn das so weiter geht, dann steht vermutlich bald das Blogamt auf der Matte.

Blogamtsmitarbeiterin Frau Knurzig: „Frau Lavendel, uns ist zu Ohren gekommen, dass Sie ihren Blog nicht ordnungsgemäß betreuen.“

Ich: „Nicht?“

Frau K.: „Nein. Nicht. Sie lassen ihn verwahrlosen und vernachlässigen Ihre Pflicht, sich um die ganz alltäglichen Dinge zu kümmern.“

Ich: „Oha. Ähm. Tut mir leid. Und jetzt?“

Frau K.: „Nun, wenn Sie sich nicht mit sofortiger Wirkung wieder etwas mehr kümmern und ihre Aufmerksamkeit nicht wieder ihrem Blog zuwenden, dann werden wir zu Konsequenzen greifen müssen.“

Ich: „Und welche?“

Frau K.: „Das werden Sie dann schon sehen. Auf Wiedersehen.“

Ich liebe leere Drohungen. Wenn Du jetzt nicht sofort Deine dreckeligen Unterbuxen von der Treppe räumst und in die Waschküche bringst, dann…. dann…. aber dann, echt mal!!
Was denn dann? Dann wirst Du mich aber mal kennen lernen.

Immer sehr effektiv.

Wir werden sehen, ob Frau Knurzig mit ihrem Besuch von Amts wegen Erfolg gehabt haben hätte. Wenn es sie gäbe.