Ein schlimmer Rücken kann nicht entzücken. Und war ich gestern noch mit den Äußerlichkeiten der Achtziger beschäftigt, mit Frisuren und Schulterpolstern, so wende ich mich heute dem Inneren zu.
Ganz innen, mitten im Körper sozusagen. Mittig bis unten. Der untere Rücken.

Ich saß nur auf dem Bett und überlegte und machte eine Liste.
Wäsche aus dem Trockner holen
Wäsche in die Maschine stecken
Wäsche auf die Leine hängen
Staubsauger schieben
Einkaufen fahren
Badezimmer reinigen
Spülmaschine ein- und ausräumen
Auflaufform von vorgestern spülen
Bücherei aufsuchen
etc.

Dann machte es leise flitsch.

Jetzt beobachte ich eine blöde Wespe dabei, wie sie hysterisch an der Scheibe herumwackelt und dabei nervt mich ihr Brummen.
Ansonsten mache ich nichts.
Stufenlagerung und Wärmflasche. Eine Wärmflasche kommt wirklich gut. Wo es doch wieder wärmer wird, in den nächsten Tagen.
Desweiteren atme ich. Ein und aus. Hingebungsvoll.
Und weil Bewegung auch in Fällen von L fünf/S eins immer gut ist, kreise ich sanft das Becken. Und kroch bereits mit dem Hund in den Wald. Für eine sagenhafte Strecke von dreihundert Metern. Nachdem der Hund gekackt hatte, drehte ich um, ging zurück und war die Enttäuschung des Tages.

Die Frage „Warum? Warum ich?“ bekommt man ja so häufig verboten. Weil sie unsinnig wäre, kraftraubend an einer Stelle, wo es nicht sein muss.
Trotzdem.
Warum denn? Was soll der Scheiß? Ich habe keinen Nerv mehr auf solche Sachen. Echt.
Aua.