Fröhlich hüstelnd habe ich den Staffelstab weitergereicht. Und damit habe ich ein Erlebnis provoziert, welches mich vermuten lässt, dass zumindest einer hier sich dem Ende der Pubertät nähert.

Der Fürst röchelte gestern am späten Nachmittag herum wie ich noch vor drei Tagen. Und berichtete von Halsschmerzen, Problemen der Bronchien (dann lass mal das bescheuerte Rauchen, Jungchen…) und furchtbaren Sturzbächen aus der fließenden Nase.
„Was soll ich nur machen?“ jammerte er.
Mit relativem Desinteresse, da ich in den vergangenen Jahren mit meinen Gesundheitsvorschlägen immer nur Abfuhren kassierte („Nääääää, das hilft nicht… näääää, das will ich nicht…. näääää, das macht man nicht!“) schlug ich ein Hühnerpsüppchen vor.
Und nun geschah das Wunder, Ihr ahnt es schon. „Okay.“
Sprachs, nahms und es ging ihm besser.
Warum auch immer. Mir hat es ja auch geholfen.

Kein Widerwort, kein Gemotze, nichts. Er hat einfach eine Tasse davon gelöffelt, sich kräftig geschneuzt und ist dann auf mein Anraten hin einfach in sein Bett gegangen.

Es geschehen noch Zeichen und Wunder.