Tropfen für Tropfen sickert es ins Bewusstsein hinein. Dass es Wirklichkeit ist. Dass es sich nicht mehr ändern lässt. Dass es so bleiben wird. Dass sich Dinge grundlegend geändert haben. Dass eine Leere entstanden ist. Auf der Couch. Auf dem Sessel. Im Auto. Im Garten. Ein ungefüllter Raum, der anders ist als die normale Leere. Normale Leere spürt man nicht. Sie ist einfach da und man nimmt sie nicht wahr.
Es ist diese Leere, die bleibt, wenn vorher etwas diese Leere ausgefüllt hat. Und dann springt sie einen an. Wieder und wieder und wieder. Sie beißt sich ins Herz und den Kopf.

Früher wachte ich manchmal auf, mit Tränen im Gesicht, wenn ich den Albtraum hatte, mein Vater sei gestorben.
Heute wache ich mit tausend Tränen auf, weil ich träume, er ist am Leben.