Ich habe meine Tränen noch nicht getrocknet, bin noch in anderen Sphären, aber trotzdem geht das Leben weiter. Und das Leben bedeutet: Ich habe heimlich beim Scoyo Eltern! Blog Award mitgemacht. Und bin als Finalistin dabei.

Das hat mich überrascht. Sehr. Ziemlich.
Weil ich tendenziell immer denke, ich bin eh eine Pfeife gewinne nie etwas.
Aber wer weiß. Vielleicht doch. Irgendwann.

Hier https://www-de.scoyo.com/eltern/scoyo-lieblinge/eltern-blogs/eltern-blog-award-2016-voting kann man seine Stimme abgeben.
Für mich. Oder einen anderen.
Aber lieber für mich. Dann könnte ich vielleicht geneigt sein, das Jahr zweitausendsechzehn zwar immer noch für das beschissenste Jahr aller Zeiten zu halten, neben zweitausendzwölf, versteht sich, aber es hätte möglicherweise einen Lichtblick.

Auf jedenfall finde ich es sehr schick, dass ich von siebenundachzig Einsendungen bei den letzten zehn dabei bin.
Und Ihr könnt mein Gesicht sehen. Dieses hübsche Foto habe ich übrigens selbst gemacht. Auf der Couch. Mit ungekämmten Haaren. Und mit den Füßen auf einem Teppich, der durch die Hundehaare seine Farbe von beige zu grauschwarz gewechselt hat und mich lauthals anbrüllte: „Mach mich sauber, du faules Ferkel.“
Und ich brüllte zurück: „Ich habe zu tun, du schmuddeliges Ding.“
„Das ist mir doch egal!“
„Mir aber nicht! Ich habe keine Zeit, ich muss ein Foto von mir machen!“
„Dann sieh bloß zu, dass du mich aus dem Spiel lässt, wenn die Leute mich sehen, halten die dein Zuhause für einen Schweinestall.“
„Ich passe schon auf.“
Und ich machte ein Foto ohne Teppich.

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Und jetzt lege ich mich noch ein bisschen zum Weinen nieder.
(Edit: Aber nicht, wie man fälschlich annehmen könnte, weil ich den deutschen Teilnehmern des Eurovision Contest nacheifere. Es gibt bessere Gründe zu weinen.)