Das tägliche Kochen. Muss ich mehr sagen? Man muss schon ein großes Maß an Nervenstärke mitbringen, wenn es um das tägliche Kochen geht.
Die Frage: „Was essen wir denn heute?“, „Was sollen wir heute essen?“, „Eine Idee, was wir heute essen sollen?“ kann zu spontanen Schweißausbrüchen, Wutausbrüchen und Verzweiflungsanfällen führen.
Dann muss eingekauft werden, weggeräumt, sortiert, gemacht, durchdacht, geplant, geschält, gekocht, serviert.
Und zum Dank „Mag ich nicht.“, „Hab keinen Hunger.“, „Mochte ich noch nie.“.

Was habe ich schon für ergiebige Flüche ausgespien, in der Küche stehend, Zwiebeln schneidend, im Bewusstsein, irgendeiner meckert sowieso und sagt: „Ich nehme einen Joghurt.“

In den vergangenen zwei Jahren habe ich allerdings die Sache mit dem Kochen heruntergefahren. Ich bin nicht mehr bereit, meine Zeit an undankbare Esser zu verschwenden. Weshalb meine Antwort: „Hunger? Dann mach dir selbst was!“ immer lässiger über meine Lippen kam.
Was ich allerdings immer stets und ständig gern zubereite, das sind Süßspeisen. Desserts.

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Dafür verwende ich gern Schokolade. Gibt es ein schöneres Ende als in Schokolade zu ersaufen?

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Nein, gibt es nicht.
Dann wird gerührt und geschlagen.

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Und wenn alles schön cremig, schaumig und tuffig ist, hebt man es untereinander.

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Für andere Speisen braucht es Vanille und Milch und einen Topf.

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Und immer wieder diese hier:

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Damit kann man auch halbgefrorene zimtige Genüsse herstellen.

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Und dann, nachdem alles klebt:

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muss man genussvoll den Löffel zücken und sich köstlich amüsieren.
Der ganz kleine Besuch, welcher übrigens das Feuerwerk komplett verschlief, sagte:
„Olalalalala, Nachtisch…“ und hatte dann ein ganz besonderes Funkeln in den Augen.

Was das ganz normale Kochen anbelangt, habe ich in den vergangenen zwei Tagen ganz neue und wunderbare Einblicke in die Zukunft bekommen.
Das Wolkenköpfchen hat versuchsweise den Kochlöffel geschwungen und was soll ich sagen, das Kind ist ein Naturtalent.