Ich sitze auf der weißen Bank im kleinen Hof. Der Geruch von Mittagessen fliegt vorbei. Es scheint etwas mit dicker, blubbernder Soße zu geben, bei der Nachbarin. Die Sonne scheint auf mich und wärmt meinen nach dem Winter immer noch durchgekühlten Körper.

Du kommst aus dem Garten, gehst an mir vorbei ins Haus. Der Bambus raschelt leise im sanften Wind. Ich schließe die Augen und fühle meinen Körper. Die Wärme auf meiner Brust erinnert mich an die Köpfe der Kinder, als sie gerade geboren waren. Genau dort, wo jetzt die Sonne mit ihren warmen Strahlen versucht, die Kälte zu vertreiben, lagen ihre winzigen Körper, ihre kleinen Köpfe. Und sie wärmten mich bis tief in meine Seele hinein.

Du kommst aus dem Haus, bleibst kurz stehen, gehst weiter.
Und ich wünschte mir, du würdest dich noch einmal neben mich setzen. Einfach nicht weitergehen in den Garten, wo du dich hinsetzt, in einem Buch liest oder auf der Gitarre kleine Melodien spielst.

Ich wünschte, du hättest dich neben mich gesetzt. Du hättest dich still neben mich gesetzt und geschaut, wie ich atme. Wie Luft langsam in mich hineingeht und langsam wieder herauskommt. Und du hättest an meinem Atmen gelauscht.

Hättest hören können, wie diese tiefe Traurigkeit in mir singt. Du hättest meine Hand genommen und sie leicht in deiner gehalten. Ganz leicht nur. Und dann erst wärest du in den Garten gegangen und ich hätte gewusst, dass du mich kennst. Dass du von mir weißt.

Und ich hätte dir hinterher geschaut und hätte die Liebe gefühlt, die in meinem Herzen für dich lebt. Und diese Liebe wäre frei gewesen von all dem, was gewesen ist.