Und plötzlich war es mir klar. Warum ich den Präsidenten der Vereinigten Staaten von Absurdistan Amerika nicht leiden kann, ganz abgesehen von seinen offensichtlichen Merkwürdigkeiten.

Ich hatte schon einmal eine innere Auseinandersetzung mit dem Thema, kurz nachdem das böse Kind zum Präsidenten gewählt und mit einer Machtbefugnis ausgestattet wurde, die zum Erschrecken taugte. Seitdem schaue ich zu und habe mal größere und mal kleinere Panikattacken bei den Kapriolen, die er schlägt, der Potus.

Aber gerade eben, als ich las, was der Großmeister der Unberechenbarkeit auf seiner Tour d`Europe sprach und tat, und dabei ein Foto seiner selbst sah, da fiel es mir ein.
Dieser Kerl sieht aus wie anno dunnemals mein erster Chef. Auch der war nicht von der sympathischen Seite. Nach einem harten Arbeitstag in der Küche fragte er gern mit lauter Stimme, ob man nur Frittenfett im Kopf habe und behauptete, dass man das Ergebnis einer großgezogenen Nachgeburt sei.
Außerdem legte er seinen weiblichen Azubis gern unten im Kühlhaus, fernab von den Blicken seiner giftigen Frau und der in deren Fußstapfen tretenden Tochter, die Hände nicht auf die Schultern. Tiefer und weiter vorn, da legte er die Hände hin. Ganz überraschend und unerwartet, während man in den Kaisergranaten oder den Seezungen herumwühlte, hatte man auf einmal vernarbte, harte und häßliche Hände an den Brüsten und da gehörten sie definitiv nicht hin.
Diese beiden Männer, sie haben eine Ähnlichkeit. Im Aussehen und im Benehmen. Nur hatte der eine die Macht über eine Küche, einen Herd mit sechs Gasflammen und ein paar Auszubildene , wohingegen der andere die Macht über Atomwaffen, Gesetze und vieles mehr hat.
Der Chef von damals, dieser Grabscher, und der Präsident, sie sind ein Kopp- ein Arsch, wie man so schön sagt.
Sogar bei der Frisur gibt es Parallelen.